Qualität geht vor: So bauen wir Ihr iwakon Passivhaus.

Ein iwakon Passivhaus setzt sich aus vielen Komponenten zusammen, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Dabei nehmen wir es ganz genau und machen an vielen Stellen mehr als das, was vielleicht andere tun würden. Schließlich geht es um das Haus, mit dem Sie viele Jahre zufrieden sein wollen.
Grundsätzlich kann Ihr iwakon Passivhaus in Holzrahmenbauweise oder in Massivbauweise errichtet werden. Beiden Varianten gemeinsam sind die überdurchschnittliche Wärmedämmung und ein intelligenter Aufbau mit variablen Wanddicken, um je nach Baukörper mit dem geringsten Aufwand den Passivhausstandard zu übertreffen.
Die Basis für alles: Eine perfekt gedämmte Bodenplatte.

Ihr iwakon Passivhaus wird auf einer hochwärmegedämmten, statisch berechneten Bodenplatte aufgestellt, die auch in den Randbereichen gedämmt ist. Somit ist die Gefahr der diagonalen Wärmeverluste über die Bodenplatte gebannt, herkömmliche Streifenfundamente sind nicht erforderlich. Die Bodenplatte ruht auf einer Dämmschicht aus Glasschaumschotter von bis zu 60 cm Dicke, die den Verlust von Wärme ins Erdreich verhindert. Gleichzeitig wird durch diese Konstruktion die Gesamtdicke der Bodenplatte als Speichermasse für Solarenergiegewinne genutzt. Glasschaumschotter wird aus Recyclingglas gefertigt und bietet hervorragende Wärmedämmeigenschaften sowie hohe Belastbarkeit.
In tragender Rolle: Die hoch gedämmten Außenwände.

Die Außenwand entsteht nach Ihrem Wunsch in vorgefertigter Massivbauweise oder in Holzbauweise. Für unsere Holzbauweise werden Bauteile aus Massivholz ohne chemische Zusätze im Zimmereibetrieb teilvorgefertigt.
Für die Dämmung der Außenwände verwenden wir Zellulose, Holzfasern oder Wiesengras. Dies sind natürliche Stoffe mit hoher Langzeitbeständigkeit, die wir chemischen Standardlösungen aus gutem Grund vorziehen.
Die Innenseite der Wand besteht aus gepressten Strohbauplatten, die mit Karton ummantelt sind und für eine gute Speichermasse und ein angenehmes Wohnraumklima sorgen. Da Strohbauplatten fast keinen Sauerstoff enthalten, haben sie eine hervorragende Feuerwiderstandsklasse, entsprechend einem 24 cm breiten Mauerwerk.
Mit Gipskartonplatten oder Lehmputz wird der Wandaufbau vollendet. Die fertigen Wände sind extrem atmungsaktiv und dampfdiffusionsoffen, nach innen und außen. Zudem bieten sie einen hervorragenden Schall- und Brandschutz.
Wärmebrücken, die man in vielen Häusern in Eckbereichen, im Fußbodenbereich und an Übergangspunkten findet, werden beim iwakon Passivhaus durch ausgeklügelte Konstruktionen vermieden.
Weiterdenken geht bei uns ins Detail.

Fenster sind oft die Schwachstellen eines Hauses. Wir setzen dagegen einbruchhemmende und schalldämmende Fenster aus Holz, Holz/Alu oder Kunststoff ein. Unsere Fenster verfügen über hochwertige Fensterbeschläge und Dreischeibenglas mit besten Wärmedämmeigenschaften (U-Wert bis 0,5), auf Wunsch mit integriertem Sonnenschutz. Die Fensterrahmen sind ebenfalls hoch gedämmt, damit hier keine Wärmebrücken entstehen. Die Fenster werden absolut luftdicht eingebaut, damit es nicht unter der Fensterbank und an den Seiten "zieht".
Auch die Haustüren sind gedämmt, eine eventuelle Verglasung wird in Dreischeibenglas ausgeführt. Die Rohbauhöhe der Innentüren beträgt übrigens 2,135 m (üblich sind 2,01 m), das Außentürmaß beträgt 2,25 m (üblich: 2,10 m). Dies ist besonders für etwas größere Menschen sehr angenehm.
Treppen im Haus bestehen aus Massivholz. Durch die seitliche Lagerung auf schallentkoppelten Bolzen wird ein höherer Schallschutz erreicht. Sollte einmal eine Stufe beschädigt werden, ist es problemlos möglich, jede Stufe einzeln auszutauschen.
Der Fußboden im Obergeschoss wird auf Wunsch mit wärmespeichernden Ziegelplatten oder mineralischen Schalldämmplatten belegt und anschließend sichtbar sauber verfugt oder als Untergrund fürs Verlegen von Parkett, Laminat, Teppich, Fliesen oder anderen Belägen vorbereitet.
Das Dach wird schließlich mit Zellulose, Holzfasern oder Wiesengras und Holzfaserplatten gedämmt. Die Sparrenverkleidung von innen im Spitzboden erfolgt durch Holzfaserplatten, dasselbe gilt für die Giebeldreiecke. Der Kehlbalken wird oben mit OSB-Platten belegt, eine saubere, pflegeleichte und vor allem begehbare Lösung (z.B. als Abstellmöglichkeit für Koffer oder ähnliches).
Mehr lesen: Holzbau oder Massivbau? Wir können beides.
