Was ist überhaupt ein Passivhaus?

Passivhäuser sind Häuser, die dank einer sehr guten Wärmedämmung kaum noch geheizt werden müssen. So genügt beispielsweise die Wärmeleistung von zwei 100-Watt-Glühlampen, um selbst im kältesten Winter einen Raum von ca. 20 m² Grundfläche angenehm zu erwärmen. Alternativ reicht sogar die Körperwärme von zwei Personen oder die Wärmeabgabe von Geräten im Raum.
Solche Häuser verbrauchen pro Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als 1,5 Liter Öl bzw. 1,5 Kubikmeter Erdgas oder 15 kWh Strom pro Quadratmeter Wohnfläche. Passivhäuser werden deshalb auch als 1,5-Liter-Häuser bezeichnet.
Die Zeit der Energieverschwender läuft ab.

Im Vergleich zu einem Passivhaus verheizt ein konventioneller Neubau nach gesetzlicher Vorschrift jährlich umgerechnet bis zu 7 Liter Öl je Quadratmeter Wohnfläche. Nicht unbedingt besser stehen KfW-Effizienzhäuser 55 bzw. 70 da, denn allein aus diesen Bezeichnungen kann keine Aussage über den tatsächlichen Heizenergiebedarf abgeleitet werden. So gibt es KfW-Effizienzhäuser 55, die in der Realität umgerechnet 6 Liter Öl pro Jahr und mehr pro Quadratmeter verbrauchen. Bei KfW-Effizienzhäusern 70 sieht das oft noch ungünstiger aus.
Mit wachsender Nachfrage und knapper werdenden Ressourcen steigt Energie kontinuierlich im Preis. Egal, ob Sie auf Öl, Gas, Strom, Holz oder regenerative Energien setzen. Auch zugunsten nachfolgender Generationen, zum Beispiel Ihrer Kinder und Enkel, sollten Sie anstreben, so wenig wertvolle Rohstoffe wie möglich zu verbrauchen. Übrigens ist die CO2-Emission eines Passivhauses genauso vorbildlich niedrig wie sein Energiebedarf, Sie leisten also einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Besser als der Standard: das iwakon Passivhaus.

Ein iwakon Passivhaus ist an den meisten Standorten typischerweise besser, als es der Passivhaus-Standard erfordert. iwakon Passivhäuser verbrauchen statt des geforderten Heizwärmebedarfs von maximal 15 kWh/(m²a) oft nur 13 kWh/(m²a) und erreichen statt der geforderten Primärenergiekennzahl von 120 kWh/(m²a) wesentlich bessere Werte von bis zu 40 kWh/(m²a).
Gegenüber Neubauten nach der EnEV entspricht das einer Energieeinsparung von bis zu 85 %. Und selbst gegenüber einem KfW-Effizienzhaus 55, das zum Beispiel in der Realität ohne weiteres umgerechnet 6 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter benötigt, spart ein iwakon Passivhaus über 75 % Heizwärme ein. Wenn Sie wollen, kann Ihr iwakon Passivhaus sogar zu einem Null-Energiekosten-Haus werden, das den Energieverbrauch durch selbst produzierten Strom ausgleicht.
Diese Werte sind nicht nur behauptet, sondern durch das Passivhaus Institut Darmstadt zertifizierbar. iwakon Passivhäuser übertreffen immer auch deutlich die Anforderungen an KfW-Effizienzhäuser 55. Sämtliche derzeit dafür angebotenen Förderungen können deshalb mit einem iwakon Passivhaus problemlos in Anspruch genommen werden.
