<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Passivhaus-Blog | iwakon</title><description>Passivhaus-Blog: Aktuelle Nachrichten und Blog-Einträge rund um Passivhäuser.</description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/</link><language>de</language><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:09:45 +0100</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog-iwakon.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Blockheizkraftwerke im Passivhaus?</title><description><![CDATA[<p>Immer wieder werden wir gefragt, ob ein kleines Blockheizkraftwerk („Mini-BHKW“) eine sinnvolle Technik für das Passivhaus wäre. Nun widmet sich auch die ZEIT in einem Artikel (02.02.12, S.33 „Vernetzte Energie“) diesem Thema. Ein willkommener Anlass, es noch einmal aufzugreifen.</p> <p>Die Wirtschaftlichkeit eines Heizsystems hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Den Anschaffungs- und den Betriebskosten. In der Anschaffung ist ein BHKW zunächst einmal deutlich teurer. Die Betriebskosten hingegen sind durch die hohe Effizienz und die staatliche Förderung (bis 6,1 Cent pro Kilowattstunde) relativ gering. Somit können die hohen Anschaffungskosten ausgeglichen werden, die Hersteller rechnen mit einer Amortisation nach ca. zehn Betriebsjahren.</p> <p>Das Problem an dieser Rechnung ist nun folgendes: Es wird zur Bestimmung des Verbrauchs und der Ersparnis von einem schlecht gedämmten Einfamilienhaus mit einem entsprechend hohen Wärmebedarf ausgegangen. Somit kann das BHKW seine hohe Effizienz voll ausspielen, es wird viel staatliche Förderung gewährt und die Anlage rentiert sich nach einigen Betriebsjahren.</p> <p>Bei einem Passivhaus hingegen würde ein BHKW die längste Zeit stillstehen, den hohen Investitionskosten keine merkliche Einsparung gegenüberstehen. Auch Strom wird kaum produziert, da dies immer nur gemeinsam mit der Wärmeerzeugung stattfinden kann. Weiterhin sind BHKW vorwiegend für den Dauerbetrieb ausgelegt, ein zu häufiges an- und abschalten, verursacht durch den geringen Wärmebedarf, wirkt sich negativ auf die Lebensdauer aus.</p> <p>Fazit: BHKW können für den ungedämmten Altbaubestand oder für größere Wohnanlagen eine interessante Option sein. Für Einfamilienhäuser im Passivhausstandard hingegen sind sie zurzeit nicht wirtschaftlich einsetzbar. Passivhäuser benötigen einfach zu wenig Wärmeenergie, um die derzeit am Markt verfügbaren BHKW effizient nutzen zu können.</p> <p>Möglicherweise ändert sich das in der Zukunft. Gerade auf der aktuellen Bautec 2012 werden bereits wieder neue BHKW vorgestellt, nun noch kleiner („Micro-BHKW“) und vielleicht auch bald für Passivhäuser geeignet. Wir werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen.</p><ul class="tagged"> 	<li>heizung</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/blockheizkraftwerke-im-passivhaus.html</link><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:09:45 +0100</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/blockheizkraftwerke-im-passivhaus.html</guid></item><item><title>Wohnraumlüftung</title><description><![CDATA[<p>Energiesparen ist in aller Munde. Im ganzen Land werden undichte Fenster ausgetauscht. Dämmung wird angebracht, immer dichtere Häuser gebaut. Eine gute Entwicklung in Hinblick auf Energieeinsparung, Umweltschutz und Geldersparnis.</p> <p>Aber wie alles im Leben hat auch diese Entwicklung eine Kehrseite. Durch die Atmung von Menschen bildet sich CO2 im Gebäude. Ausdünstungen aus den verschiedensten Materialien (Lacke, Farben, Bodenbeläge, Baumaterialien, Reinigungsmittel, Möbel etc.) bringen Schadstoffe in die Raumluft.</p> <p>Früher konnte durch undichte Ritzen und Fugen ein ungewollter und unkontrollierter Luftaustausch stattfinden. Bei modernen Gebäuden oder nach einer umfassenden Sanierung ist dies heute oft nicht mehr gegeben. Die Luft wird nicht mehr automatisch und mit hohem Energieverlust durch die Ritzen ausgetauscht. Schadstoffe werden nicht mehr „von alleine“ nach draußen weggelüftet. Im Gegenteil, durch die neue Dichtheit können höhere Konzentrationen entstehen.</p> <p>Daher ist es unbedingt notwendig, eine kontrollierte Lüftung einzubauen. Somit kann ein regulierter Luftaustausch hergestellt werden. Mit einer eingebauten Wärmerückgewinnung kann der Energieverbrauch hierfür im Vergleich zur unkontrollierten Lüftung der alten Gebäude stark vermindert werden.</p> <p>Was für iwakon schon vor über 10 Jahren eine Selbstverständlichkeit war, gewinnt heute eine immer größere Bedeutung beim Neubau. Der Einbau einer Lüftungsanlage ist ein unabdingbares Muss in jedem Neubau. Nur dann ist die Luftqualität in den Wohnräumen nicht schlechter sondern um ein vielfaches besser als früher.</p><ul class="tagged"> 	<li>lüftung</li> 	<li>gesundheit</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/wohnraumlueftung.html</link><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:47:59 +0100</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/wohnraumlueftung.html</guid></item><item><title>Baugebiet Haselhöfer Vorfeld in Isernhagen</title><description><![CDATA[<h2>Das Baugebiet.</h2> <p>Seit Mitte Mai rollen in der Hohenhorster Bauerschaft Bagger über das Feld: Noch geht es um Baustraßen und Kanalisation, bald folgt der Bau privater Einzel- und Doppelhäuser.</p> <p>Die Vermarktung des 1. Bauabschnittes ist für das Spätfrühjahr 2011 bzw. den Sommer 2011 geplant. Dabei sollen zunächst im „Haselhöfer Vorfeld“ 22 von insgesamt 38 Baugrundstücken angeboten werden. Die privaten Bautätigkeiten können nach Abschluss der erforderlichen Erschließungsarbeiten voraussichtlich ab Herbst 2011 beginnen.</p> <p>Mit dieser Planung, die einen jahrelangen Vorlauf hatte, ermöglicht die Gemeinde neue Wohnbebauung in attraktiver Lage. Neben den Wohnbauplätzen wird es im Gebiet auch eine Seniorenresidenz mit Begegnungsstätte und später auch ein Gebäude für die Ortsfeuerwehr geben.</p> <p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/lageplan-isernhagen-haselhoefer-vorfeld-c95dddb6.jpeg" width="460" height="424" alt=""></p> <p>Das Gebiet „Haselhöfer Vorfeld“ ist insgesamt 5,6 Hektar groß. Es gliedert sich in ein Allgemeines Wohngebiet mit zwei Vermarktungsabschnitten und ein Mischgebiet. Die Erschließung erfolgt über zwei Stiche von der Burgwedeler Straße aus. Die daran anschließenden ringförmigen Wohnstraßen werden verkehrsberuhigt ausgebaut. Der Bebauungsplan ermöglicht eine eingeschossige und offene Bebauung. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser. Die Flächen für Seniorenzentrum und Feuerwehr sind zweigeschossig bebaubar. Darüber hinaus geben Örtliche Bauvorschriften einen Rahmen für die Gestaltung vor. Die Grundstücksgrößen für Wohnbebauung liegen zwischen 518 m² und 772 m². Im zweiten Bauabschnitt sind teilweise besondere Wohnformen angedacht.</p> <h2>Die Umgebung.</h2> <p>Das Zentrum der Ortschaft Isernhagen H.B. liegt nur wenige hundert Meter entfernt. Dort finden sich Fachgeschäfte, ein Supermarkt, eine Apotheke sowie eine Reihe von Arztpraxen. Darüber hinaus gibt es mehrere Gasthöfe, Kneipen und Restaurants. Benachbart sind die Landschaftsschutzgebiete „Hahle“ sowie „Wietzetal“ und das Naherholungsgebiet „Wietzepark“ mit Badesee und Restaurant. Demnächst soll das Freizeitangebot am Wietzepark noch durch einen Hochseilgarten erweitert werden.</p> <p>Eine Grundschule und eine Kindertagesstätte mit Krippe sind vom Baugebiet aus in rund einem Kilometer und weiterführende Schulen im ca. acht Kilometer entfernten Ortsteil Altwarmbüchen gut erreichbar. In Isernhagen H.B. existiert ein reges Vereinsleben in verschieden Bereichen. Viele Sport, Kultur- und Freizeitangebote sind mit oder ohne Vereinszugehörigkeit zu genießen.</p> <h2>Ihre Partner für Hausbau und -planung.</h2> <p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/koenecke-logo-8ad1af11.jpg" width="200" height="216" alt="Zimmerei Könecke Holzbau GmbH"><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/logo-871ba03b.png" width="250" height="65" alt="iwakon Passivhaus GmbH"></p> <p>Zusammen mit unserem langjährigen Partnerbetrieb, der Zimmerei <a title="Könecke Holzbau GmbH" onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.koenecke-holzbau.de/">Könecke Holzbau</a> aus Isernhagen, freuen wir uns ganz besonders darauf, diesen Teil unserer Heimat mit Ihnen gemeinsam zu gestalten. Sprechen Sie uns einfach an!</p> <p><a title="Kontakt" href="http://www.iwakon-passivhaus.de/kontakt.html">Zum Kontaktformular.</a></p> <h2>Ansprechpartner für die Grundstücke.</h2> <p>Kaufinteressenten können kostenlos und unverbindlich auf die Interessentenliste für Wohnbaugrundstück der Gemeinde Isernhagen aufgenommen werden. Dieses kann formlos aber schriftlich unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer) per Post, Fax oder E-Mail erfolgen.</p> <p>Registrierte Interessenten werden schriftlich über den Vermarktungsbeginn informiert und erhalten in diesem Zusammenhang auch nähere Angaben zu den Grundstücken (Kaufpreis, Grundstücksaufteilungsplan, gemeindliche Fördermöglichkeiten für Klimaschutzmaßnahmen etc.).</p> <p>Ansprechpartner für Kaufinteressenten bei der Gemeinde Isernhagen ist die</p> <address>Abteilung Grundstücksverkehr und Wirtschaftsförderung<br />Bothfelder Straße 29<br />30916 Isernhagen<br />Tel.: 0511 6153-173<br />Fax: 0511 6153-482<br />E-Mail: baugebiete@isernhagen.de</address> <p>Auskünfte zum Bebauungsplan und den Bauvorschriften erteilt</p> <address>Frau Austermann<br />Tel.: 0511 6153-248<br />E-Mail: michaela.austermann@isernhagen.de</address> <p><a title="Bebauungsplan Isernhagen - Haselhöfer Vorfeld" href="http://www.iwakon-passivhaus.de/tl_files/iwakon_passivhaus/passivhaus-dokumente/b-plan-isernhagen-haselhoefer-vorfeld.pdf">Download des Bebauungsplans Isernhagen - Haselhöfer Vorfeld.</a></p><ul class="tagged"> 	<li>baugebiet</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/baugebiet-haselhoefer-vorfeld-isernhagen.html</link><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 09:29:23 +0200</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/baugebiet-haselhoefer-vorfeld-isernhagen.html</guid></item><item><title>Energiestandards - Teil 3: Welcher Energiestandard ist für mich am besten?</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/h_fraukindgras-17fd62a4.jpg" width="460" height="180" alt="Welcher Energiestandard?"></p> <p>Die Entscheidung für einen Energiestandard ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hausbau. Durch die heutige Gesetzgebung bleiben einige Möglichkeiten, für die Sie sich bei der Wahl eines Energiestandards entscheiden können:</p> <ul> <li>Haus nach der EnEV 2009</li> <li>KfW-Effizienzhaus 70, 55 oder 40</li> <li>Passivhaus</li> </ul> <h2>Auch in Zukunft noch aktuell.</h2> <p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/h_europafahne-86af819d.jpg" width="460" height="160" alt="Europaweiter Energiestandard"></p> <p>Bereits im Jahr 2020 müssen nach der <a title="Ansicht und Download der EU-Richtlinie 2010/31/EU" href="http://europa.eu/legislation_summaries/internal_market/single_market_for_goods/construction/en0021_de.htm">EU-Richtlinie 2010/31/EU</a> alle Neubauten als „Niedrigstenergiegebäude“ ausgeführt werden.</p> <blockquote> <p>Im Sinne dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck „Niedrigstenergiegebäude“ ein Gebäude, das eine sehr hohe [...] Gesamtenergieeffizienz aufweist. Der <strong>fast bei Null liegende</strong> oder sehr geringe Energiebedarf sollte zu einem ganz wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen [...] gedeckt werden;</p> </blockquote> <p>Wer wirtschaftlich denkt, baut ein Haus, das jetzt schon den zukünftigen Anforderungen genügt. Und genießt ganz nebenbei die bessere Wohnqualität, die ein guter Dämmstandard mit sich bringt. Ein iwakon Passivhaus erfüllt diese hohen Standards.</p> <p>Manche Gebäude lassen sich nur mit einem hohen Aufwand als Passivhaus realisieren. Das kann beispielsweise an einer hohen Verschattung durch nahestehende Bäume und Gebäude liegen. Der Aufwand für entsprechende Dämmung ist dann unverhältnismäßig hoch. In diesem Fall kann ein iwakon Effizienzhaus 55 eine interessante Alternative sein. Sprechen Sie uns an, wir finden auch für Sie den wirtschaftlichsten Energiestandard!</p><ul class="tagged"> 	<li>energiestandards</li> 	<li>effizienzhaus</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-3-welcher-energiestandard-ist-fuer-mich-am-besten.html</link><pubDate>Mon, 23 May 2011 12:55:11 +0200</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-3-welcher-energiestandard-ist-fuer-mich-am-besten.html</guid></item><item><title>Energiestandards - Teil 2: Wie unterscheiden sich die Energiestandards?</title><description><![CDATA[<p>Doch damit noch nicht genug der Verwirrung. Für die Berechnung des Heizwärme- sowie Primärenergiebedarfs gibt es verschiedene Rechenverfahren. Die wichtigsten sind die Berechnung nach der jeweils aktuell gültigen <strong>Energieeinsparverordnung</strong> (zur Zeit EnEV 2009) sowie die Berechnung nach dem <strong>Passivhaus-Projektierungspaketes</strong> (PHPP).</p> <p>Die Verfahren verwenden grundlegend unterschiedliche Rechengrößen sowie Berechnungsmethoden und -formeln. Die so zustande gekommenen Ergebnisse können mitunter erheblich voneinander abweichen.</p> <p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/h_taschenrechner-7339714a.jpg" width="460" height="77" alt="Energiestandards Berechnung"></p> <h2>Berechnung nach EnEV</h2> <ul> <li>Berechnungsverfahren: Nach DIN V 4108-6, DIN V 4701-10 sowie DIN V 18599 (<a title="Keine KfW-Förderung für Berechnungen nach DIN V 18599" href="http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Weitere_Angebote/Foerdertipps/Aktuell_im_Fokus/DIN_18599.jsp">zurzeit nicht von der KfW gefördert</a>).</li> <li>Verbrauch bezogen auf: Gebäudenutzfläche (0,32 × Außenvolumen).</li> <li>Primärenergiebedarf enthält: Nur die zum Heizen nötige Energie.</li> </ul> <h2>Berechnung nach PHPP</h2> <ul> <li>Berechnungsverfahren: Nach Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) des Passivhausinstituts Darmstadt.</li> <li>Verbrauch bezogen auf: Beheizte Wohnfläche (tatsächlich nutzbare Fläche in einem Gebäude).</li> <li>Primärenergiebedarf enthält: Heizung, Trinkwarmwasser und Haushaltsstrom.</li> </ul> <h2>Unterschiede zwischen den Berechnungen nach EnEV und PHPP</h2> <p>Im direkten Vergleich ist die Berechnung nach PHPP für <strong>sparsame Gebäude</strong> sehr viel genauer, da sie Randbedingungen realistischer wählt. Zum Beispiel:</p> <ul> <li>Die mittlere Raumtemperatur wird mit 20°C angesetzt (EnEV: 19°C)</li> <li>Solargewinne und Verschattungen werden realistischer angenommen.</li> <li>Die inneren Wärmequellen (z.B. Haushaltsgeräte, anwesende Personen) werden mit ca. 2.1 W/m² angenommen (EnEV: 5 W/m²). Die Annahmen der EnEV bringen zunächst günstigere Rechenergebnisse, die in der Praxis dann jedoch nicht erreicht werden.</li> <li>Der Standort des Gebäudes wird berücksichtigt. So wird zum Beispiel berücksichtigt, dass im Süden die Sonne öfter scheint. Die EnEV berücksichtigt dies nicht.</li> </ul> <p>Bei immer wieder stattfindenden Verbrauchsmessungen hat sich gezeigt, dass die mittleren Messwerte der PHPP-Berechnung sehr gut mit den zuvor berechneten Werten übereinstimmen. Die einzelnen Verbrauchswerte können aufgrund des unterschiedlichen Nutzerverhaltens dennoch abweichen.</p> <p>Weiterlesen: <a title="Energiestandards - Teil 3: Welcher Energiestandard ist für mich am besten?" href="http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-3-welcher-energiestandard-ist-fuer-mich-am-besten.html">Teil 3: Welcher Energiestandard passt zu mir?</a></p><ul class="tagged"> 	<li>phpp</li> 	<li>enev</li> 	<li>energiestandards</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-2-wie-unterscheiden-sich-die-energiestandards.html</link><pubDate>Thu, 05 May 2011 15:43:22 +0200</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-2-wie-unterscheiden-sich-die-energiestandards.html</guid></item><item><title>Energiestandards - Teil 1: Welche Energiestandards gibt es?</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.iwakon-passivhaus.de/system/html/h_wassertropfen-8e442a41.jpg" width="460" height="145" alt="Energiestandards Überblick"></p> <p>Zum Verständnis ist es wichtig, die verschiedenen Begriffe zu kennen, die im Zusammenhang mit Energiestandards immer wieder genannt werden. Früher war der <em>Heizwärmebedarf</em> eines Hauses für den Gesetzgeber das maßgebliche Kriterium für den Energiestandard eines Neubaus. Später wurde er dann durch den <em>Primärenergiebedarf</em> (ab EnEV 2002) sowie den <em>Transmissionswärmeverlust</em> (ab EnEV 2007) ergänzt. Begriffe, welche immer wieder gerne verwechselt oder gleichgesetzt werden. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede, die wir im folgenden erklären werden.</p> <h3>Begriffserklärung: Heizwärmebedarf</h3> <p>Der <strong>Heizwärmebedarf</strong> sagt aus, wie viel Energie für das  Heizen des Hauses rechnerisch benötigt wird. Er ist eine Kenngröße, mit  der die Heizverbräuche verschiedener Häuser verglichen werden können und  gibt einen Maßstab für die zukünftigen Heizkosten.</p> <h3>Begriffserklärung: Primärenergiebedarf</h3> <p>Der <strong>Primärenergiebedarf</strong> Ihres Hauses berücksichtigt den  Energieverbrauch des Heizsystemes von der Gewinnung des Energieträgers  über die Herstellung bis zum Verbrauch in Ihrem Gebäude. Der  Primärenergiebedarf gibt Ihnen somit einen Hinweis über die  Umweltverträglichkeit Ihrer Anlagentechnik. Über den tatsächlichen  Heizverbrauch Ihres Hauses sagt diese Kennzahl hingegen wenig aus.</p> <h3>Begriffserklärung: Transmissionswärmeverlust</h3> <p>Der <strong>Transmissionswärmeverlust</strong> oder auch <strong>Transmissionswärmebedarf</strong>  ist die Wärmemenge, die dem Raum zugeführt werden muss, um die  Wärmeverluste infolge Wärmeleitung über die Bauteile auszugleichen. Je  kleiner der Wert ist, desto besser ist das Haus gedämmt.</p> <h2>Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 und KfW-Effizienzhaus</h2> <p>Die EnEV 2009 ist die zur Zeit gültige gesetzliche Grundlage, die einen Mindeststandard zur Energieeinsparung bei Neubauten vorschreibt. Durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden - aufbauend auf der jeweils aktuellen EnEV - folgende Energiestandards festgelegt:</p> <table border="0" summary="KfW-Energiestandards"> <caption>KfW-Energiestandards (EnEV 2009)</caption> <tbody> <tr> <td style="width: 30%;"><strong>Standard</strong></td> <td><strong>Primärenergiebedarf</strong></td> <td><strong>Transmissions- wärmeverluste</strong></td> </tr> <tr> <td>EnEV 2009</td> <td>100%<br />(= Referenzgebäude)</td> <td>100%<br />(= 0,40 bis 0,65 W/m²K <sup>(1)</sup>)</td> </tr> <tr> <td>KfW-Effizienzhaus 70</td> <td>≤ 70%</td> <td>≤ 85%</td> </tr> <tr> <td>KfW-Effizienzhaus 55</td> <td>≤ 55%</td> <td>≤ 70%</td> </tr> <tr> <td>KfW-Effizienzhaus 40</td> <td>≤ 40%</td> <td>≤ 55%</td> </tr> </tbody> </table> <p style="padding-left: 30px;"><sup>(1)</sup> Abhängig davon, ob es sich um ein Einzelhaus, Doppelhaus oder Reihenhaus handelt sowie von der Nutzfläche des Hauses.</p> <p>Zur Berechnung des zulässigen Wertes (in der Tabelle als 100% angegeben) für den Primärenergiebedarf wird das sogenannte Referenzhausverfahren verwendet. Dabei gibt die EnEV für alle einzelnen Bauteile (z.B. Außenwand, Fenster, Dachfläche) energetische Normwerte vor. Mit diesen Norm-Bauteilen wird ein fiktives Haus (Referenzhaus) erstellt. Der Verbrauch dieses fiktiven Hauses gibt den maximal zulässigen Primärenergiebedarf an.</p> <p>Ein Effizienzhaus 70 darf maximal 70% dieses Wertes verbrauchen, Ein Effizienzhaus 55 noch 55% und ein Effizienzhaus 40 schließlich 40%.</p> <p>Die Begriffe <em>KfW-40-Haus</em> sowie <em>KfW-60-Haus</em> sind veraltet und heute nicht mehr aktuell.</p> <h2>Energiestandard Passivhaus</h2> <p>Der Begriff Passivhaus ist durch das private Passivhaus-Institut Darmstadt mit folgenden Kriterien festgelegt worden:</p> <ul> <li>Der maximale Heizenergiebedarf sollte maximal 15 kWh/m²a betragen.</li> <li>Der Primärenergieverbrauch sollte 120 kWh/m²a inkl. Haushaltsstrom und Warmwasser nicht überschreiten.</li> <li>Die Luftwechselrate wird auf einen Wert von maximal n<sub>50</sub>=0,6 h<sup>-1</sup> begrenzt und wird mit einem Blower-Door-Test überprüft.</li> </ul> <h2>Nullenergiehaus und Plus-Energie-Haus</h2> <p>Bei diesen Begriffen handelt es sich um keinen festgelegten Energiestandard. Allgemein wird mit <strong>Nullenergiehaus</strong> ein Haus bezeichnet, welches so viel Energie produziert, wie es selbst für Heizung, Warmwasser und Anlagentechnik verbraucht. Ein <strong>Plus-Energie-Haus</strong> erwirtschaftetet sogar einen Überschuss an Energie. Dies wird durch eigene Wärme- und Stromerzeugung, meist in Form einer Solar- sowie Photovoltaikanlage, erreicht. Über die Dämmung, die Behaglichkeit und den tatsächlichen Energiebedarf des Hauses sagen diese Begriffe jedoch nichts aus.</p> <p>Weiterlesen: <a title="Energiestandards - Teil 2: Wie unterscheiden sich die Energiestandards?" href="http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-2-wie-unterscheiden-sich-die-energiestandards.html">Teil 2: Wie unterscheiden sich die Energiestandards?</a></p><ul class="tagged"> 	<li>plusenergiehaus</li> 	<li>passivhaus</li> 	<li>nullenergiehaus</li> 	<li>enev</li> 	<li>energiestandards</li> </ul>]]></description><link>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-1-welche-energiestandards-gibt-es.html</link><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 17:00:28 +0200</pubDate><guid>http://www.iwakon-passivhaus.de/passivhaus-blog/energiestandards-teil-1-welche-energiestandards-gibt-es.html</guid></item></channel></rss>
