Gesund wohnen und die Umwelt schonen: mit dem iwakon Passivhaus.

An wenigen Orten verbringt man so viel Zeit wie in seinem eigenen Haus. Grund genug, alles dafür zu tun, Schadstoffe aus der Wohnatmosphäre heraus zu halten und so ein gesundes Wohnen und ein behagliches Raumklima zu ermöglichen.
Deshalb setzen wir für das iwakon Passivhaus bevorzugt nachwachsende Rohstoffe und umweltfreundliche Technologien ein und verwenden überall, wo es sinnvoll ist, natürliche Baumaterialien aus der Natur. Auf den Einsatz von Chemie verzichten wir dagegen so weit wie möglich. So arbeiten wir beispielsweise mit ausgewähltem Douglasien-, Lärchen- oder Fichtenholz, Strohbauplatten, Lehmputz, keramischem Estrich, Tondachziegeln, Dämmung aus Zellulose, Holzfasern oder Wiesengras und Schafwolle. Und um den Elektrosmog zu minimieren, verwenden wir für die komplette Installation ausschließlich hochwertig abgeschirmte Elektrokabel.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Holz

Holz – einer der ältesten Baustoffe überhaupt – wird bei Bauherren und Architekten wegen seiner vorteilhaften Eigenschaften immer beliebter. Mit seinen flexiblen Möglichkeiten in Kombination mit herausragenden ökologischen Qualitäten trifft Holz genau den Anspruch aller Menschen, die verantwortungsvoller mit Natur und Umwelt umgehen wollen.
Als nachwachsender Rohstoff ist Holz unbegrenzt verfügbar und bei nachhaltig betriebener Forstwirtschaft vorbildlich ressourcenschonend. Während seiner Wachstumszeit produziert es den für die Natur lebensnotwendigen Sauerstoff und speichert gleichzeitig umweltschädliches CO2 aus der Luft.
Als Baumaterial verfügt Holz über eine ganze Palette günstiger Eigenschaften wie die leichte Verarbeitbarkeit, die Elastizität, die hohe Tragfähigkeit, Formstabilität, Feuchtigkeitsregulierung und Schadstofffreiheit. Dass es auch noch einfach und kostengünstig zu gewinnen ist, macht Holz zu einem überlegenen Baustoff. Das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: durch die Errichtung eines Hauses in Holzbauweise werden gegenüber der Massivbauweise rund 80 Tonnen CO2 eingespart.
iwakon Kunden entscheiden sich aus diesem Grund in der Mehrzahl für ein Passivhaus mit Holzrahmenkonstruktion. iwakon verwendet für die Holzrahmenkonstruktion Konstruktionsvollholz (KVH) von Fichten und Kiefern. Für eine evtl. gewünschte Holzverschalung im Außenbereich wird das äußerst widerstandsfähige (weil stark harzhaltige) Holz von Douglasien oder Lärchen verwendet.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Stroh

Strohbauplatten sind ein natürlicher Baustoff, der mit viel technischem Know-how aus nachwachsendem Rohstoff entsteht. Zur Herstellung der von uns verwendeten Platten wird von deutschen Landwirten produziertes, gereinigtes Stroh gleichmäßig ausgerichtet, unter Hitze gepresst und mit Karton ummantelt. Die fertigen Strohbauplatten verfügen über ähnliche Eigenschaften wie Massivholzelemente.
Da die Platte fast keinen Sauerstoff enthält, zeigt sie ein sehr gutes Verhalten im Brandfall. Einseitig beplankt hat sie einen Feuerwiderstand von 30 Minuten (Der Wert entspricht ca. einem 24 cm Mauerwerk), beidseitig beplankt erreicht sie sogar einen Feuerwiderstand von 60 Minuten.
Durch das hohe Gewicht haben Strohbauplatten gute schalldämmende Eigenschaften und sind ausgesprochen gut wärmespeicherfähig. Zudem schützen sie das Gebäude vor Elektrosmog von außen.
Strohbauplatten sind vielseitig einsetzbar, z.B. als Innenbegrenzung der Außenwände, der Dachschrägen, der Geschossdecke und als Trennwand. Ihre Belastbarkeit ist enorm. Bilder, Gardinen oder Schränke können ohne Dübel aufgehängt werden, schrauben oder nageln reicht.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Schafwolle

Schafwolle gehört als natürlicher, umweltschonend produzierter Rohstoff zu den nachwachsenden Ressourcen. Mit einer Wärmeleitzahl von 0,04 W/(m²K) ist Schafwolle ein hervorragender Dämmstoff. Zudem kann die Wolle bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und wieder abgeben, ohne Schaden zu nehmen. So sorgt sie für ein ausgeglichenes Wohnraumklima.
Sogar das gefährliche Formaldehyd und andere Schadstoffe wie das giftige Ozon kann Schafwolle aus der Luft binden und unschädlich machen. Sie ist unbrennbar und entwickelt im Feuer keine schädlichen Gase. Gegen Insektenbefall schützen natürliche Borsalze.
Es gibt also keinen Grund, auf natürliche Dämmung zu verzichten und statt dessen zu synthetischen Dämmstoffen zu greifen, die meist aus energieaufwendigen Herstellungsprozessen stammen und begrenzte Rohstoffe wie Öl verbrauchen.
Einer unserer bewähren Baustoffe: Glas

Glas wird bei iwakon in einer ganz besonderen Form als Baustoff eingesetzt. Dazu wird recyceltes, wieder aufbereitetes Altglas zu Glasmehl verarbeitet. Dieses wird dann mit Blähmitteln versetzt, so dass ein Glasschaum entsteht. Beim Abkühlungsprozess zerfällt dieser Glasschaum durch Spannungen in kleine Brocken - der Glasschaumschotter.
Glasschaumschotter besitzt viele wertvolle Eigenschaften für den Einsatz beim Bau eines Passivhauses. Durch Millionen von Glasstegen hat der Schotter eine ausgezeichnete Druckfestigkeit für den tragenden Einsatz unter der Bodenplatte. Er ist unverrottbar und nicht brennbar. Seine kapillarbrechende Eigenschaft hindert Erdfeuchte daran, in das Bauwerk aufzusteigen. Zusätzlich hat der Glasschaumschotter durch die im Entstehungsprozess eingeschlossene Luft eine hoch wärmedämmende Eigenschaft.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Hanf

Egal, woran Sie jetzt denken: Hanf hat eine jahrhundertealte Tradition als ehrwürdige Nutzpflanze. Während Hanf zunächst vor allem zu Kleidung, Segel-Tuch und Saiten verarbeitet wurde, begann im dreizehnten Jahrhundert die Papierherstellung auf Basis von Hanf. Das vorläufige Ende kam 1964: Der Hanfanbau wurde in Deutschland gänzlich verboten.
Neuzüchtungen ohne berauschende Inhaltsstoffe sorgen seit den 90er Jahren für eine Wiedergeburt des Rohstoffs. Beim Einsatz als Dämmmaterial für die Einblasdämmung erfüllt der moderne Hanf problemlos und mit Leichtigkeit alle ökologischen Anforderungen. Für die Herstellung des schnellwachsenden Materials wird wenig Energie verbraucht. Daher ist Hanf einer der umweltfreundlichsten Baustoffe schlechthin und als Dämmstoff ein absolut reines Naturprodukt mit besten Dämmeigenschaften auf höchstem ökologischen Niveau.
Innerhalb weniger Monate wächst Hanf bis zu 4 Meter hoch. Und das ohne Verwendung von Insektiziden oder Pestiziden, denn die Pflanze weiß sich selbst zu schützen. Durch das schnelle Wachstum wird der Boden so beschattet, dass Unkraut gar nicht erst wachsen kann. Und natürliche Bitterstoffe sowie fehlendes Eiweiß verhindern ein Ansiedeln von schädlichen Insekten. Zudem lockert Hanf mit seinen langen Wurzeln den Boden auf, ohne ihn auszulaugen. Und ganz nebenbei bindet ein Kilo Hanf in der Wachstumsphase ca. 4 Kilo CO2.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Lehm

Lehm ist ein gesunder und umweltfreundlicher Baustoff, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Seine herausragenden Eigenschaften machen ihn zum idealen Material für umwelt- und gesundheitsbewusste Bauherren. Er benötigt in der Herstellung wenig Energie, ist angenehm zu verarbeiten und gibt keine Schadstoffe ab.
Ganz im Gegenteil verbessert Lehm sogar das Raumklima. Denn da Lehm relativ schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, reguliert er ganz natürlich die Luftfeuchte. Und durch die so genannte Ionenbindungskapazität können sich Schadstoffe aus der Luft an freien Bindungen in den Tonmineralien ablagern. Zudem dient Lehm durch sein hohes spezifisches Gewicht als Wärmespeicher, hat gute schalldämmende Eigenschaften und ist in der Lage, hochfrequente elektromagnetische Strahlung abzuschirmen.
Da dem Baustoff keine chemischen Zusätze beigemischt werden, kann Lehm zur Entsorgung direkt in die Natur zurückgegeben werden. Lehm ist wasserlöslich und selbst nach dem Trocknen durch Zugabe von Wasser wieder beliebig oft verwendbar.
iwakon verwendet im Innenausbau Lehmbauplatten, welche in verschiedenen Ausstattungsmodulen erhältlich sind. Dabei bekommen die Platten durch zusätzliche Elemente erweiterte Einsatzmöglichkeiten. Ein Beispiel sind integrierte Leitungen zur Heizung oder Kühlung. Ebenfalls möglich sind integrierte Kohlefaserschichten für eine schnelle, flexible und punktgenaue Beheizung von Räumen.
Die Kombination von Lehm mit High-Tech-Wachsen (PCM) ergibt eine Platte der ganz besonderen Art. Als Latentwärmespeicher ist diese in der Lage, überschüssige Wärme (z.B. im Sommer) aufzunehmen und nach Absinken unter eine vorher festgelegte Temperatur (wahlweise 23 °C oder 26 °C) wieder abzugeben. Das Ergebnis ist ein passives Temperaturmanagement der Räume.
Unser neuer Baustoff: Wiesengras

Neu hinzu gekommen bei iwakon als ein hervoragender ökologischer Baustoff ist das Wiesengras. Seit 2007 wird der Rohstoff Gras in einer weltweit einzigartigen Grasveredelungsanlage im Odenwald produziert. Die Produktion erfolgt rein mechanisch ohne Verwendung von chemischen Zusätzen oder Lösungsmitteln und völlig ohne Umweltbelastung.
Ähnlich wie bei Hanf sind die Fasern frei von Proteinen und Nährstoffen wodurch die Gefahr von Insektenbefall oder Mäusefraß gebannt ist. Ein Bad in natürlichen Borsalzen garantiert den geforderten Brandschutz und verhindert Schimmelpilzbefall.
Einer unserer bewährten Baustoffe: Zellulose

Dämmstoffe aus Zellulose werden aus recyceltem Tageszeitungs-Altpapier hergestellt und gehören zu der Gruppe der organischen Faserdämmstoffe. Durch mechanische Zerkleinerung des Papiers werden Zelluloseflocken mit einer dreidimensionalen Struktur erzeugt.
Das Ergebnis ist eine volumenbeständige, dampfdiffusionsoffene und feuchtigkeitsregulierende Einblasdämmung. Die Dämmwirkung wird durch den Einschluss ruhender Luft in den Faserzwischenräumen erzeugt. Zur Verbesserung des Brandschutzes und als Schutz vor Schimmel und Insekten werden natürliche Boratsalze zugesetzt.
Durch seine hohe Speichermasse wirkt Zellulose dämpfend auf Temperaturspitzen und hilft so, an heißen Tagen ein ungewolltes Aufheizen des Hauses zu verhindern.
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